Samstag 9. März 2013, 05:56
Während bei der Organisation des Großen Bergpreises alles glatt lief , war das
bei den drei Kleinen und ihren Söhnen leider nicht so. Durch die Eurokrise hatte
der Mühlenkonzern , für den sie fuhren , einige Liefernaten verloren die ihre
Verträge nicht einhalten konnten oder wollten. Somit gab es weniger Frucht und
Mehl und einige Selbstständige hatten keine Aufträge mehr. Dazu kam noch der
angeschimmelte Mais , den die Mühlen auch zu Kraftfutter verarbeiteten was auch
bis zu 1500 Tonnen im Monat ausgemacht hatte. So kam es , dass auch der
zweite Zug früh nach Hause kam.

Und gleich hinter ihm kam ein roter Audi , der allen wohl bekannt war.

Die sechs staunten nicht schlecht als sie Helmut Hein ankommen sahen und
fragten sich was er wohl wollte.

Sie begrüßten ihn freundlich und warteten was er zu sagen hatte. Hein kam auch
gleich auf den Punkt und wollte das Angebot des Feldertausches ausgiebiger
besprechen. Dazu hatte er auch die Karten mit den Feldgrößen mitgebracht um
zu vergleichen wie es flächenmässig passte.

Siegfried bat ihn ins Haus wo sie sich zusammen setzten um das Ganze unter
Dach und Fach zu bringen. Derweil tankten die Söhne den LKW und gingen in
die kleine Werkstatt hinüber um sich den alten Traktor genauer anzuschauen.

Nach etwa zwei Stunden war das Gespräch beendet und man war sich tatsächlich
einig geworden. Nun wollte man einen Notartermin vereinbaren um das Ganze
auch rechtlich abzuschliessen. In diesem Sinne verabschiedeten sie sich.
Friedhelm und sein Sohn gingen zu ihrem Wartburg und Hein zu seinem Audi.

Dann fuhren sie hintereinander vom Hof um nach Hause zu kommen.

Bei Hein mag das wohl auch geklappt haben - was wir später sehen werden -
doch bei Friedhelm und Friedbert nicht. Der alte Wartburg gab , mit einem
knatternden Geräusch seinen Geist auf.

Sie riefen den ÖAMTC , in der Hoffnung , die Kiste nochmal flott zu kriegen.

Doch der Mechaniker konnte, nachdem er die Haube aufgemacht und sich angeschaut hatte
was darunter passiert war , nur noch den Tod feststellen.

So rief man einen Abschleppwagen , der den Wartburg aufnahm und zu seinem
letzten Platz bringen sollte.

So fuhren die beiden mit dem ÖAMTC und überlegten was sie nun machen sollten.

Auf dem Weg telefonierte der Autoclub Mitarbeiter , sagte ein paar mal ja und
legte auf. Dann sagte er , dass er jemanden hatte der noch ein paar Euro für
das Altmetall bezahlen würde und sie gleich dorthin fahren würden.

Bald darauf waren sie an der Tankstelle an der sie , vor ein paar Wochen ,
ihren ersten LKW Fahrer Feierabendbier Arbeitsausklang begangen hatten
und erinnerten sich an eines der Themen über die gesprochen wurde.

Sie fuhren auf den Platz und der Wartburg wurde abgeladen. Dann gingen sie
zum Besitzer der Tankstelle der ihnen 100 Euro und einen guten Tip gab.

Die Gesichter von Friedhelm und Friedbert hellten sich , nach dem Tip , merklich
auf und sie machten sich auf den Weg um das zu tun was man ihnen geraten hatte.
Was das war steht auf einem anderen Blatt.