Samstag 2. März 2013, 05:02
Bei einem Rundschreiben würde ich das verstehen

,
doch das hier sind dochnur ein paar zusammengefügte
Worte mit Bildern.
Und jetzt zum letzten Teil des MrGrisu Spezials
Wir springen nun einige Jahre weiter und sind am Tag eines Doppelten Jubiläums.
Zum einen wird Gustavs 66ster Geburtstag gefeiert und gleichzeitig das 50 Jährige
Bestehen der Spedition. Daniel hatte die Hauptaufgaben vor sechs Jahren , an
Gustavs 60stem Geburtstag , übernommen und die Spedition , mit Gustavs
Einverständnis ind "MrGrisu Logistics" umbenannt.
Und so holte er seinen Vater zu seinem Ehrentag von zu Hause ab und fuhr zum ,
immer noch alten , Firmenhof.

In der Zeit hatte Daniel auch dafür gesorgt , dass die LKW alle die gleiche Lackierung
hatten. Und so war es ein sehr schöner Anblick als sie auf den Hof kamen und ihre
Fahrzeuge , außer zwei Bussen die den Liniendienst aufrecht erhielten , so aufgereiht
stehen sahen.

Das Milchgeschäft hatte sich in all den Jahren merklich erweitert. Und so wie die Firma
Müller Milch wuchs , wuchs auch der Tankwagen Fuhrpark bei der Spedition. Gustav
lies es sich nicht nehmen immer noch zwei Mal täglich die Abholungen zu machen.

Ein zweites Geschäft war der Transport von Bier einer großen Brauerei und das
Transportieren von Kühlgütern.

Zur Feier des Tages waren nicht nur alle Fahrer vor ihren , frisch gewienerten ,
LKW angetreten , sondern auch die Männer der Freiwilligen Feuerwehr , die ihren
Platz nach wie vor auf dem Gelände hatte. Auch die , mittlerweile alten aber top
gepflegten und technisch geprüften, Fahrzeuge standen in ihrem Unterstand.

Gustav begrüßte alle und erschrak leicht als der Stellvertretende Kommandant
plötzlich rief :"Alles aufsitzen". Gustav wollte zu seinem Käfer gehen um ein zu
steigen doch Daniel hielt ihn zurück. Und so fuhren alle Mann mit den Feuerwehrwagen
vom Hof.

Gustav war sichtlich irritiert. Doch Daniel ging mit seinem Vater zu den Fahrern zurück
und die verwickelten ihn in Gespräche über die guten alten Zeiten und wie sie es immer
wieder geschafft hatten. Das nutzte Daniel um auch weg zu fahren.

Der Seniorchef hatte Spaß an den Gesprächen und noch mehr Freude daran , dass
manche Mitarbeiter schon 25 Jahre und länger bei ihm waren. Und plötzlich wurde
die Unterhaltung durch ein bulliges Brummen unterbrochen. Daniel kam mit der ersten
Überraschung des Tages auf den Hof. Er hatte , da er auch in den USA in eine Spedition
mit eingestiegen war , einen Truck aus Amerika kommen lassen um ihn als Show LKW
zu Messen und Ausstellungen mitzunehmen.

Gustav war geplättet als er vor dem Kenworth stand. Er schaute ihn sich von allen
Seiten an und stieg auch ein um , vor allem die große Schlafkabine , zu bewundern.
Doch bevor er damit fahren konnte zog Daniel ihn aus dem Führerhaus und ging mit
ihm zum Heck des Aufliegers. Kurz darauf kam etwas die Einfahrt herauf gefahren.

"So Papa" , begann Daniel ,"das ist die zweite Überraschung.Du hast immer schon
Busse gehabt und her stelle ich dir unseren neusten vor."

Gustav konnte es kaum glauben und schaute auch den Bus ausgiebig an. In der
Zwischenzeit hatten sich alle Mitarbeiter vor den Bus gestellt und Daniel rief seinen
Vater. "Lass uns ein Gruppenbild machen" sagte er und konnte sich ein Lächeln
nicht verkeifen. Dann hob er sein Handy und sagte nur "Jetzt". Gleich darauf hörte
man Martinshörner.

Gustav schaute gebannt zur Einfahrt und glaubte nicht was er da kommen sah.
Was er da noch nicht wusste war , dass die vier Gemeinden für die er jahrelang
die freiwillige Feuerwehr übernommen hatte , die Einwohner , von denen viele
direkt oder indirekt mit der Spedition ihr Geld verdienten und die Firmen die er immer
zuverlässig und fair behandelt hatte , zusammen gelegt und gesammelt hatten.
Dabei war der stolze Betrag von 824568.- Euro zusammen gekommen.
Und mit diesem Geld hatte man die Feuerwehr komplett auf den neusten Stand
der Technik gebracht.

Gustav hatte Tränen in den Augen. So etwas hätte er nie und nimmer erwartet.
Er hatte doch nur gearbeitet und, wenn er konnte , geholfen. Und so viel kam
zurück. Er war glücklich. Die Reden der vier Ortsvorsteher und anderer Honoratioren
wollen wir euch nicht auch zumuten.
Kurz gesagt es war ein schönes Jubiläum zu dem auch noch die Bewohner des
Landkreises und natürlich auch Gustavs Frau hinzu kamen.
Das war die Entstehungsgeschichte der Spedition MrGrisu. Die Spedition besteht
natürlich noch immer und wird auch immer wieder ins Gespräch kommen. Doch wie ,
wann und wo steht in einem anderen Update.