Mittwoch 27. Februar 2013, 05:20
Doch es ist schon interessant zu sehen wie die Reaktionen nachlassen
wenn man , im ursprünglichen Sinn des Spiels , erzählt und nur Landwirtschaft
bringt.

Doch mal schauen wie lange die Ruhe und der Frieden anhalten.
Und nun wieder einmal ein Spezial.
Ein Member , der mit uns hierher kam . unterstützt uns seit etwa vielen Monaten
mit super Skinns. Egal was wir von ihm wollen , er schafft es immer irgendwie umzusetzen.
Er wird zwar jedesmal erwähnt und auch sein Name wurde auf LKWs schon ein paar Mal
in Bildern gezeigt. Doch wir finden , dass seine Arbeit , ohne die vieles nicht gelungen
wäre ( ich denke dabei auch an die Kühe die er uns umgeskinnt hat ) , dass mrgrisu
einen Spezialteil mehr als verdient hat.
Wir hoffen sehr , dass ihm und euch das was wir uns ausgedacht haben gefallen wird.
Dazu blättern wir im Foto Album des Logistik Unternehmens mrgrisu und erfahren wie
die Firma entstand und zu dem wurde was sie heute ist. Ein Internationales Logistik
Unternehmen.
Und so begann es.
Daniels Vater war nach dem Ende des Krieges gerade 16 Jahre alt und stand vor dem
Nichts. Er hatte alles verloren und irrte , auf der Suche nach einem neuen Zuhause
durch das zerstörte Land.Unterwegs fand er auf einem , von Bombenkratern zerrissenen
Feld zwei verstörte Pferde. Weit und breit war kein Hof , kein Haus oder sonstiges zu
sehen und so nahm er sich der beiden verstörten Tiere an. Mit ihnen zog er weiter und
fand eine altes Gelände auf dem noch zwei Hallen standen. Auch eine alte Bude war
dabei. Er brachte die Pferde auf die Wiese , und suchte im Umkreis von einigen Kilometern
nach Leuten die er fragen konnte wem das Gelände gehörte. Doch er fand niemand.
Und so nahm er es für sich in Besitz.

Er richtete sich , so gut es ging ein und sorgte gut für seine beiden Freunde , die dicht
am Grundstück reichlich saftiges Gras fanden. Immer wieder schaute er sich um und fand
auch ein paar Leute die den Krieg überstanden hatten. Alle sagten das selbe:"Der Besitzer
und seine Familie wurden deportiert und werden wohl nie zurück kommen."

Auf dem Gelände hatte er auch einen alten Wagen gefunden. Damit machte er sich auf
den Weg um Arbeit zu suchen. Die fand er dann auch bei einer Mühle für die er das Mehl
zu den Kunden brachte.

Er führte seine Pferde immer wenn der Wagen beladen war. An Steigungen schob er den
Wagen mit und nur wenn der Wagen leer war setzte er sich darauf und lies seine Pferde
ziehen. So verging Tag um Tag und er konnte sich etwas Geld zur Seite legen.

Nach etwa 2 Jahren hatte er genug gespart um einen alten Unimog mit Anhänger kaufen
zu können. Als er das geschafft hatte schickte er seine beiden Pferde auf die Weide wo
sie den Rest ihrer Tage genießen durften. Er hingegen fuhr das Mehl nun mit dem Unimog
aus und konnte , weil er mehr schaffte , weiterhin gutes Geld verdienen.

Es hatte sich herum gesprochen , dass er sehr zuverlässig war und so bekam er auch
von anderen Händlern Aufträge. So lieferte er Dünger und Saatgut aus , was wieder
einen zusätzlichen Verdienst brachte.

Wieder eineinhalb Jahre später kaufte er einen größeren LKW und arbeitete 7 Tage
die Woche. Auf seinen vielen Fahrten hatte er schon eine ganze Menge Leute kennen
gelernt und hörte vieles was in der Umgebung los war. Dabei hörte er immer öfter ,
dass die Vereine die sich wieder bildeten immer wieder das Problem des Transportes
hatten wenn sie verreisen wollten. Eines Tages , nachdem er eine Ladung Saatgut
bei einem Bauern abgeliefert hatte sah er , im hintersten Winkel eines Unterstandes ,
einen alten Bus stehen.

Er hielt an und ging hinüber um ihn sich anzuschauen.

Gleich kam der Bauer und fragte ob er sich für den "alten Karren" interessieren würde ,
er könne ihn günstig haben. Es sei zwar einiges daran zu machen aber der Motor und
die Karosserie waren noch gut in Schuss. Die beiden feilschten ein bisschen und wurden
sich schließlich einig.

So wurde Daniels Vater zum Bus Besitzer. Der Bauer brachte ihm den Bus sogar noch
auf sein Gelände.

Immer wenn er Zeit fand baute er an dem Bus herum um ihn wieder in Stand zu setzten.
Als er das geschafft hatte verteilte er Zettel an die Vereine und hatte recht schnell
Passagiere die er an den Wochenenden zu den verschiedensten Anlässen fuhr. Er verdiente
immer besser und so konnte er seinen Fuhrpark vergrößern. Er stellte auch Fahrer ein
und bezahlte sie gut. Er führte auch ein Bonus System ein. Wer seinen LKW pflegte
und gut fuhr bekam jeden Monat etwas extra. Und auch das half ihm seine Firma aufzubauen.

Bald waren seine LKW ein gewohntes Bild in dem Landstrich und er war ein geachteter Mann.

Er war auch immer zur Stelle wenn etwas passierte. Besonders wenn es brannte versuchte
er zu helfen wo es nur ging. Und da die Gemeinden andere Sorgen hatten als eine Feuerwehr
aufzubauen , die Bauern in der Gegend hatten das seit Jahren selbst organisiert , beschloss
er eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Er beschaffte ein Fahrzeug mit einer Löschpumpe
und Schläuchen und fand auch drei Freiwillige. Hier das Bild der stolzen Männer der ersten
Freiwilligen Feuerwehr des Landkreises.

Wie es weiter geht , was Daniels Vater noch alles erreichte , ob und wie die Feuerwehr
wuchs und wie der Sohn dann alles übernahm gibt es , wenn ihr es überhaupt sehen wollt ,
in den nächsten Updates.